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Arno Rentsch

Der Musiker Arno Rentsch war mit Fidus befreundet und in Woltersdorf sein Nachbar.

Rentsch kam am 9. Januar 1870 in Nickern bei Züllchau a. d. Oder zur Welt. Er studierte Musik am Sternschen Konservatorium in Berlin und war von 1890 bis 1898 Violinist des Berliner Philharmonischen Orchester und der Königl. Kapelle.

Er ist der Autor der Monographie Fiduswerk sowie einer Reihe von Artikeln über Fidus.

1928 gehörte er zur Arbeitsgruppe, die aus Anlass des 60. Geburtstags die Erste Gesamtausstellung der Werke von Fidus organisierte.

1937 wurde ihm von Adolf Hitler der Professoren-Titel verliehen (im gleichen Jahr wie dem Architekten Albert Speer).

Rentsch starb 1942 in Wien.

Werke

  • Vier Hölderlin-Hymnen, op. 1, 1902.
  • Der ewige Ruf, Chorwerk.
  • Weltfrühling, Chorwerk.
  • Deutsche Lieder, Chorwerk.

Literatur

  • "Der Musiker Arno Rentsch", in: Der Künstler Hugo Höppener-Fidus", in: Woltersdorf. Ein Ort im "Dritten Reich", Chronik der Jahre im Nationalsozialismus, Gerald Ramm (Hrsg.), Woltersdorf 2016, S. 170-171.
  • Janos Frecot, Johann Friedrich Geist, Diethart Kerbs, Fidus. 1868-1948. Zur ästhetischen Praxis bürgerlicher Fluchtbewegungen, Hamburg 1997. Zu Rentsch insbesondere S. 145.
  1. "Titelverleihung an deutsche Künstler", in: Salzburger Volksblatt, 67. Jahrg., 1. Februar 1937, Folge 25, S. 6, Online, und "Titelverleihung an deutsche Künstler", in: Signale für die musikalische Welt, 95. Jahrg., 3. Februar 1937, Nr. 5, S. 83, Online.

Letzte Änderung: 5. Juli 2018.